So gelingt dir der Wiedereinstieg ins Lauftraining

Manchmal kommt das Leben dazwischen und wir können ein wenig aus der Bahn geraten. Es tauchen Probleme auf, beispielsweise familiäre Verpflichtungen, Krankheit oder Überstunden bei der Arbeit. Dann wechselt deine Trainingsroutine plötzlich von normal zu nicht existent. Ich weiß selbst, wie es ist, eine wirklich gute Routine zu haben und dann passiert etwas Unerwartetes und aller bisheriger Erfolg war umsonst. Du verpasst ein paar Workouts und dann sind landest du in einer Spirale. Die Frage ist also: Wie kommst du zurück in die Routine? Wenn du ein wenig aus der Spur geraten bist und einen Motivationsschub benötigst, findest du hier einige Tipps, wie du deine Trainingsgewohnheiten wieder verfestigen kannst und zu einem gesunden Alltag zurückkehrst.

Lauftraining auf einer Brücke

Mit etwas Einfachem beginnen

Wenn du Schwierigkeiten hast wieder Sport zu treiben, kann es hilfreich sein mit etwas Einfachem zu beginnen. Anstatt im Fitnessstudio hohe Gewichte zu heben, könntest du einfach mal raus an die frische Luft gehen und einen flotten Spaziergang starten oder locker Joggen. Sobald du dich dabei wohlfühlst, fällt es leichter an deine alten Trainingsgewohnheiten anzuschließen.

5 Minuten festlegen

Wenn ein langes Training zu viel für dich scheint, musst du nur fünf Minuten lang trainieren. Ein Einsatz von fünf Minuten ist weniger einschüchternd als ein komplettes Training. Wenn du erst einmal in Bewegung bist, wirst du höchstwahrscheinlich weitermachen. Beginne also mit fünf Minuten und schaue wie weit du am Ende kommst.

Denke daran wie gut es sich anfühlt etwas erreicht zu haben

Oft konzentrieren wir uns zu sehr auf den Aufwand und denken dabei nicht an das Ergebnis. Wer kennt es nicht, man fühlt sich nach dem Training erstaunlich gut, einfach rundum zufrieden. Als guter Ratschlag gilt, wenn du Schwierigkeiten hast dich zu motivieren oder zu konzentrieren, erinnere dich daran wie toll das Gefühl nach dem Training ist. Nach dem Training werden Glückshormone wie Endorphine, Dopamine und Serotonine ausgeschüttet, die dich in den rauschartigen Zustand befördern. Bei regelmäßigem Training erhöht sich deren Konzentration dauerhaft, wodurch die Konzentrationsfähigkeit und das Glücksempfinden nachhaltig steigt.

Mache einen Kalendereintrag

Wenn du nach einer Ausrede suchst, um nicht zu trainieren, findest du meistens immer eine Gelegenheit für eine Ablenkung. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du deinen Zeitplan klarstellst und dir Zeit für dein tägliches Training nimmst. Stelle sicher, dass der Termin so festgelegt ist, dass du nicht so schnell abgelenkt wirst. Wenn du weißt, dass du abends bei der Arbeit keine Lust hast, plane dein Training lieber am Morgen. Wenn der Morgen ausgeplant ist, plane dein Training abends. Wenn du weißt, dass es ein stressiger Tag wird, mache einfach eine kurze, fünfzehn-minütige HIIT-Sitzung. Dies ist es immer noch besser als nichts zu tun. Wenn du nach der Arbeit ins Fitnessstudio gehst, stelle deine Sporttasche neben deinen Schreibtisch. Somit bleibt dein Ziel zu trainieren ständig im Blickfeld und es ist weniger wahrscheinlich, dass du ausweichst.

Bereite deine Sporttasche vor

Was wäre, wenn morgens trainieren früher dein Ding gewesen wäre, aber jetzt quält es dich, früh aufzustehen? Bereite deine Sporttasche am Abend zuvor vor und lege sie neben dein Bett. Stelle deinen Wecker auf die andere Seite des Raums, damit du aus dem Bett aufstehen musst, um ihn auszuschalten. Sobald du aus dem Bett bist und deine Sporttasche bereits gepackt ist, kannst du direkt aufstehen und gehen. Wenn du nach der Arbeit ins Fitnessstudio gehst, stelle deine Sporttasche neben deinen Schreibtisch. Dies ist eine gute Erinnerung an das, was du erarbeitet hast.